Der deutsche Mittelstand befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Das geht aus der repräsentativen Telekom-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2021/2022“ hervor. Demnach ist der Digitalisierungsgrad von mittelständischen Unternehmen auf 59 von 100 möglichen Punkten gestiegen. Einen besonderen Fokus legt der Mittelstand im Transformationsprozess auf die Themen moderne Arbeitswelten und Nachhaltigkeit. Der Großteil der Investitionen fließt in die IT-Sicherheit und den Datenschutz.

 

Höhere Sicherheit durch digitale Technologien

Als die Unternehmen ihre Mitarbeiter während der Corona-Pandemie ins Homeoffice schicken mussten, offenbarten sich teilweise erhebliche Sicherheitslücken. Viele Mittelständler waren von Cyberangriffen betroffen. Nur 43 % der Mitarbeiter aus den befragten Unternehmen halten ihre mobilen Arbeitsplätze für ausreichend gesichert. Daher verfolgen die Unternehmen unter anderem das Ziel, die Sicherheit bei E-Mails zu verbessern und stärker auf Technologien zur Verschlüsselung zu setzen. Darüber hinaus sind auch Investitionen in Lösungen für das Identity Management und die Authentifizierung geplant. Mithilfe digitaler Technologien möchten die Unternehmen ihre Resilienz in Krisenzeiten erhöhen.

 

Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung

Das Bewusstsein für ressourcenschonendes und klimafreundliches Wirtschaften nimmt im deutschen Mittelstand deutlich zu. Für 43 % der befragten Unternehmen hat Nachhaltigkeit mittlerweile einen hohen bis sehr hohen Stellenwert. Die Unternehmen möchten die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung für nachhaltiges Handeln bietet, künftig stärker nutzen – von einer ressourcenschonenden Produktion über nachhaltig agierende Lieferanten bis hin zu einer optimierten Tourenplanung in der Logistik. 70 % der Unternehmen setzen verstärkt auf Online-Events statt auf Präsenzveranstaltungen, 29 % reduzieren Dienstreisen.

 

Ausbau der Investitionen ist geplant

Laut dem „Digitalisierungsindex Mittelstand 2021/2022“ werden die mittelständischen Unternehmen in Deutschland das beschleunigte Tempo bei der Digitalisierung beibehalten. 93 % geben an, auch weiterhin in digitale Projekte investieren zu wollen. Fast die Hälfte von ihnen plant eine Erhöhung der Investitionen um durchschnittlich 24 %. Das Geld soll vor allem in Technologien zur digitalen Zusammenarbeit und in Sicherheitslösungen fließen. 69 % der Befragten möchten zudem die Kundenkommunikation über digitale Kanäle ausbauen.

 

Studie ermittelt digitalen Ist-Zustand

Der „Digitalisierungsindex 2021/2022“ ermittelt den Grad der Digitalisierung von mehr als 2.000 Mittelständlern in Deutschland. Zu den analysierten Handlungsfeldern gehören die Beziehung zu Kunden, die Produktivität im Unternehmen, digitale Geschäftsmodelle sowie IT-Sicherheit und Datenschutz. Maximal ist ein Indexwert von 100 Punkten über alle Kriterien hinweg erreichbar. Die Studie untersuchte zudem erstmals die Auswirkungen von New Work, den neuen Arbeitsweisen im globalen und digitalen Zeitalter. Auch die Rolle des Klimaschutzes für den deutschen Mittelstand war Gegenstand der Untersuchung.

 
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