Die Herausforderungen, denen sich Unternehmen in der aktuellen Zeit stellen müssen, sind gewaltig. Die hohe Veränderungsdynamik macht es erforderlich, dass Unternehmen ihre Prozesse an die neuen Rahmenbedingungen anpassen. In diesem Zuge wird gerade die Unternehmensplanung angesichts von Pandemie, Krisen, Kriegen, explodierenden Energiepreisen und unterbrochenen Lieferketten zu einer entscheidenden Disziplin. Um sie zu modernisieren und für die Zukunft aufzustellen, bedarf es einer integrierten Betrachtungsweise, die nicht ausschließlich auf Inhalte oder Technologien fokussiert.

 

 


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Planung: Dreiklang aus Prozessen, Inhalten und Technologien

Die Unternehmensplanung muss schneller und effizienter werden, um mit der gegenwärtigen Zeitenwende Schritt halten zu können. Dafür ist ein Paradigmenwechsel erforderlich: Unternehmen dürfen sich nicht nur auf neue, intelligente Software verlassen, um die Leistungsfähigkeit der Planung zu steigern, sondern müssen auch andere Aspekte berücksichtigen. Innovative Technologien wie Machine Learning und künstliche Intelligenz werden oft als Allheilmittel angesehen, das der Unternehmensplanung zu neuem Glanz verhelfen soll. Sie benötigen jedoch den passenden strategischen, prozessualen, organisatorischen und inhaltlichen Unterbau, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Anders formuliert: Eine zeitgemäße Unternehmensplanung zeichnet sich durch den harmonischen Dreiklang von Prozessen, Inhalten und Technologien aus.

 

Expertentalk: Heute ist morgen schon gestern oder: Macht Planung in der VUCA-Welt überhaupt noch Sinn?

 

Bester Zeitpunkt für die Optimierung ist jetzt

Die Optimierung der Unternehmensplanung ist eigentlich niemals vollständig abgeschlossen. Verändert ein Unternehmen sein Geschäftsmodell, muss es auch die Planung daran anpassen. Ebenso können die makroökonomischen Rahmenbedingungen massive Auswirkungen auf die Unternehmensplanung haben und Anpassungen erforderlich machen. Darüber hinaus ist das Controlling kontinuierlich bestrebt, die Effizienz in den Planungsprozessen zu erhöhen. Nachdem sich die Unternehmen während der Corona-Pandemie vor allem auf operative Aspekte konzentriert haben, um das eigene Überleben zu sichern, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Unternehmensplanung neu zu denken und auf die Gegebenheiten im New Normal abzustimmen.

 

In der agilen Unternehmensplanung ist weniger mehr

Um schneller und flexibler zu werden, finden agile Ansätze in der Planung immer stärker Berücksichtigung. Die Unternehmensplanung muss in der Lage sein, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Daher sollte eine moderne Planung mit wenigen Eckwerten auf aggregierten Kennzahlen arbeiten, um die Richtung vorzugeben. Unterjährig können Unternehmen dann stärker auf Forecasts und Maßnahmen setzen, um die aggregierten Eckwerte tatsächlich zu erreichen. Die Unternehmensplanung ist auch dann in der Lage, ihrer Steuerungsfunktion nachzukommen, wenn sich ihre Ausgestaltung nicht bis in jedes kleinste Detail erstreckt.

 

Aufwand senken und Nutzen steigern

In der Regel gibt es zwei wesentliche Treiber für Projekte im Bereich Unternehmensplanung: die Verringerung des Planungsaufwands und die Steigerung des Planungsnutzens. Beide Ziele lassen sich mithilfe von verschiedenen Maßnahmen erreichen. Mögliche Ansatzpunkte, um den Aufwand zu senken, sind der Einsatz einer Deltaplanung, ein hoher Automatisierungsgrad in der Planung, unterschiedliche Detaillierungsgrade in den Planungsbereichen, die Integration der Teilplanungen, die Verwendung innovativer Technologien und ein verbessertes Daten-Management.

 

Die Unternehmensplanung soll bestmöglich dabei unterstützen, die Ziele des Unternehmens zu erreichen. Aus diesem Grund steht das Thema Nutzensteigerung oft weit oben auf der Agenda, wenn es um Planungsprojekte geht. Einen größeren Nutzen versprechen unter anderem die Verwendung von Simulationen und Szenarien, eine treiberbasierte Planung, Top-down-Zielvorgaben als Einstieg in den Planungsprozess, die Verwendung von konzeptionellen und technologischen Best Practices, eine Wertsteigerung der Daten sowie ein gewissenhaftes Change-Management, um die Veränderungen im Unternehmen zu verankern.

 

Fazit: Weiterhin ein zentrales Steuerungselement

Die entscheidende Grundlage für jedes Planungsprojekt ist das Zielbild: Ein Unternehmen benötigt eine klare Vorstellung davon, wohin der Weg in Sachen Planung führen soll. Der Planungsansatz muss zum Steuerungskonzept und zum Geschäftsmodell des Unternehmens passen. Weiterhin ist es wichtig, Transparenz über die Funktionen und Abteilungen im Planungsprozess herzustellen, damit alle beteiligten Mitarbeiter ein gemeinsames Verständnis entwickeln. Denn eines steht fest: Die Unternehmensplanung bleibt auch in einer volatilen Welt, die von hoher Veränderungsgeschwindigkeit geprägt ist, ein zentrales Steuerungselement. Neue Denkansätze und innovative Technologien helfen dabei, die Planung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

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