Die Rheinmetall Automotive AG gehört zu den weltweit führenden Automobilzulieferern und vereint die drei Marken Kolbenschmidt, Pierburg und Motorservice unter ihrem Dach. Das Portfolio umfasst die Bereiche Luftversorgung, Schadstoffreduzierung und Pumpen sowie die Entwicklung und Fertigung von Kolben, Motorblöcken und Gleitlagern. Diese Markenvielfalt steht für umfangreiche Kompetenz bei allen heutigen und künftigen Mobilitätsthemen. Softwareseitig macht sie das gruppenweite Identity Management jedoch ausgesprochen anspruchsvoll.

 

Unklare Zuständigkeiten

Nach dem Roll-out von SAP Identity Management (IdM) in allen Gesellschaften der Rheinmetall-Automotive-Gruppe war die Zahl der Administratoren, die im System agieren, deutlich gestiegen. Diese Zunahme hatte die Koordination der anfallenden Supportaufgaben enorm erschwert. Häufig war nicht klar, ob jemand ein Problem bereits gemeldet hat oder wer sich darum kümmert, es zu lösen. Kurz gesagt: Es fehlte an eindeutigen Zuständigkeiten beim Identity Management.

 

Um einen reibungslosen Betrieb des IdM-Systems und eine zuverlässige Bearbeitung auftretender Fehler zu gewährleisten, hat sich Rheinmetall Automotive für ein Customer-Success-Modell entschieden. Partner der Wahl war die IBsolution GmbH, die 2016 bereits SAP IdM bei Rheinmetall Automotive eingeführt hatte.

 

Einfach, schnell, messbar

Der Automobilzulieferer profitiert in mehrfacher Hinsicht: Die Managed Services etablieren einen dauerhaften Kontakt zwischen Rheinmetall Automotive und dem IT-Dienstleister, sodass sich beide Seiten im Ernstfall zeitnah abstimmen können. Gleichzeitig werden die Abläufe im Unternehmen erleichtert, da schnelle Prozesse ohne langwierige Genehmigungen etabliert wurden. Die Administratoren haben immer den aktuellen Überblick über die offenen Themen, egal welcher Anwender ein Ticket erstellt hat. Die festgelegten Service Level Agreements (SLAs) und ein regelmäßiges Reporting geben Aufschluss über die Stabilität und Agilität der IdM-Lösung.

 

Was die IT-Architektur angeht, ist bei Rheinmetall Automotive bisher ausschließlich SAP-Software an das IdM angebunden. Die Basis ist das Human Capital Management (HCM), das die Stammdaten der Mitarbeiter bereitstellt. Zählt man die Test-, Entwicklungs- und Produktivsysteme zusammen, nutzt der Automobilzulieferer insgesamt mehr als 20 SAP-Systeme.

 

Portal für Tickets

Das Erstellen und Bearbeiten von Tickets erfolgt über ein zentrales Portal. Stellt ein Administrator ein Problem fest, eröffnet er ein Ticket und stuft es je nach Dringlichkeit als Notfall oder als Fehlerkorrektur mit hoher bzw. niedriger Priorität ein. Im nächsten Schritt gibt er die wichtigsten Informationen ein, etwa den betroffenen Bereich, eine ausführliche Fehlerbeschreibung, einen Betreff sowie seinen Namen und seine Kontaktdaten. Per Drag-and-drop lassen sich auch Anhänge wie Screenshots im Ticket platzieren. Hat der Administrator alle Daten eingetragen, erstellt er das Ticket und erzeugt dadurch eine Ticketnummer.

 

Der Homescreen des Portals zeigt ein Dashboard mit allen erstellten Tickets und dem jeweiligen Bearbeitungsstatus. Die Kommentarfunktion bietet die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen und relevante Informationen mitzuteilen. Sobald eine Aktivität im Portal erfolgt ist, erzeugt das System eine E-Mail. Darüber hinaus nutzt Rheinmetall Automotive die Kommentarfunktion auch als Collaboration-Tool für interne Abstimmungen.

 

Keine bösen Überraschungen

Mit den Managed Services hat Rheinmetall Automotive die volle Kostenkontrolle. Nähert sich die Ticketzahl dem festgelegten monatlichen Maximum, weist eine automatisch generierte E-Mail darauf hin und verhindert böse Überraschungen. Die Annahme von Tickets ist auch nach dem Erreichen der Höchstzahl gewährleistet. Eine individuelle Vereinbarung regelt die Kosten für zusätzliche Aufwände.

 

Neben Fehlerbehebungen lassen sich auch Erweiterungen unkompliziert über das Portal beauftragen. Dank der Managed Services kann Rheinmetall Automotive sein IdM-System mit geringem personellem Aufwand zuverlässig betreiben und die digitalen Identitäten der Mitarbeiter nachvollziehbar verwalten.

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