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Offen, flexibel, leistungsstark: die SAP Business Technology Platform

Geschrieben von Daniel Schumacher | 10. Oktober 2019

Unternehmen sollen maximalen Einfluss auf ihren Geschäftserfolg haben und aus Daten schnellstmöglich einen Mehrwert ziehen können – so das Zukunftsversprechen von SAP. Damit dieses Versprechen wahr wird, hat SAP die SAP Business Technology Platform konzipiert. Sie setzt sich aus der SAP Cloud Platform, SAP HANA, Analysefunktionen und Business-Services zusammen. Die einzelnen Bestandteile werden zu einem schlüssigen Konzept verknüpft.

 

Entwickler sollen die Möglichkeit bekommen, intelligente Funktionen einfach in integrierte, modulare Anwendungen einzubetten – unabhängig von der Art der Bereitstellung (on-premise oder aus der Cloud) und gleichermaßen für SAP- und Nicht-SAP-Produkte. Der Vorteil für die Anwender: Sie können Daten deutlich schneller als bisher in konkreten Business-Nutzen umwandeln.

 

 

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Semantisches Datenmodell mit SAP Graph

Die SAP Business Technology Platform basiert auf den vier Säulen des intelligenten Unternehmens: Daten(bank)management, Analysefunktionen, intelligente Technologien sowie Anwendungsentwicklung und -integration. Ein effizientes Datenmanagement ist für Unternehmen eine enorme Herausforderung. Die Software SAP Graph soll dabei helfen. Mithilfe eines virtuellen, semantischen Datenmodells können Entwickler bestehende und neue Anwendungen problemlos in das gesamte SAP-Portfolio integrieren. Aktuell ist SAP Graph in einer eingeschränkten Betaversion verfügbar.

 

SAC wird Teil von SAP S/4HANA Cloud

Um datenbasierte Entscheidungen treffen zu können, reicht es nicht aus, die Daten den richtigen Personen zur richtigen Zeit verfügbar zu machen. Vielmehr bedarf es auch der Fähigkeit, die Daten zu analysieren, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Noch im Laufe des Jahres 2019 soll die SAP Analytics Cloud in SAP S/4HANA Cloud eingebettet werden. Das kündigte Jürgen Müller, Chief Technology Officer von SAP, auf der SAP TechEd in Las Vegas (24. bis 27. September 2019) an. Mit dem Fiori Launchpad können Unternehmen dann direkt in SAP S/4HANA analytische Stories erstellen, ohne zwischen operativen Tools und Analysesoftware wechseln zu müssen.

 

Intelligente Technologien integrieren

Damit Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung meistern, integriert SAP in immer mehr Anwendungen zusätzliche intelligente Funktionen. Die Kunden sollen in der Lage sein, Lösungen und Infrastrukturen von verschiedenen Herstellern und mit unterschiedlichen Bereitstellungsarten in einer offenen IT-Landschaft flexibel zu nutzen.

 

Die SAP Cloud Platform bildet die Basis, um intelligente Technologien wie maschinelles Lernen und das Internet of Things (IoT) in zentrale Geschäftsprozesse zu integrieren. In Las Vegas gab CTO Jürgen Müller bekannt, dass SAP Data Intelligence jetzt allgemein verfügbar ist. Dieser Service ermöglicht es Entwicklern, maschinelle Lernmodelle aus einem einzigen Tool heraus zu erstellen und zu trainieren – mit Zugriff auf SAP- und Nicht-SAP-Datenquellen im gesamten Unternehmen. SAP Data Intelligence kombiniert SAP Data Hub und SAP Leonardo Machine Learning Foundation zu einem integrierten Cloud-Angebot.

 

Digitale Workflows statt Papier

Auch das Servicepaket SAP Intelligent Business Processes Management (BPM) erweitert die Möglichkeiten der SAP Cloud Platform. Mit ihm verwandeln Anwender papiergebundene Prozesse in digitale Workflows. Sie erhalten einen durchgängigen Überblick über ihre Geschäftsprozesse in SAP- und Nicht-SAP-Anwendungen. Weiterhin stehen Business-Services, die auf maschinellem Lernen und dem IoT basieren, zur Verfügung, um geschäftliche Herausforderungen besser zu bewältigen.

 

Ab sofort haben SAP-Kunden Zugriff auf Best Practices für die Integration von SAP Intelligent Robotic Process Automation (RPA) in SAP S/4HANA. Vordefinierte Automatisierungsfunktionen decken zentrale Geschäftsprozesse wie das Kundenauftragsmanagement oder Bestellbestätigungen ab. Dank robotergestützter Automatisierung reduzieren Anwender Personalkosten und reagieren schneller auf veränderte Marktbedingungen oder sich wandelnde Anforderungen.

 

Einheitliche Oberflächen mit SAP Fiori 3

Die jüngsten Releases von SAP S/4HANA Cloud und allen anderen SAP-Anwendungen verwenden Quartz Light, das neue Oberflächendesign von SAP Fiori 3. Das sorgt für eine einheitliche Bedienung auf allen Geräten und in sämtlichen Applikationen. Die in SAP Fiori 3 eingebettete künstliche Intelligenz schafft die Voraussetzungen für intelligente Startseiten, die alle für den Nutzer relevanten Informationen anzeigen.

 

Indem SAP die Integration der eigenen Lösungen untereinander und mit 3rd-Party-Tools vorantreibt und permanent zusätzliche Funktionalitäten für Anwender und Entwickler realisiert, entstehen durchgängige Prozesse und ein einheitliches Nutzererlebnis. Zudem steigt der Automatisierungsgrad. Mit der kontinuierlichen Erweiterung der eingebetteten Analysefunktionen und des maschinellen Lernens kommen die Kunden Schritt für Schritt voran auf dem Weg zum datengestützten Unternehmen.