Identity Governance & Administration (IGA) ist längst kein reines IT-Thema mehr – sondern ein zentraler Hebel für Effizienz, Sicherheit und Compliance im gesamten Unternehmen. Was früher als operativer Prozess im Hintergrund lief, hat heute direkte Auswirkungen auf Kosten, Risiko und Wettbewerbsfähigkeit.
Aktuell gibt es vor allem zwei Themenkomplexe, die es für Unternehmen erforderlich machen, sich mit der Einführung bzw. der Modernisierung von IGA-Lösungen zu beschäftigen. Zum einen steigen die regulatorischen Anforderungen. Richtlinien wie NIS 2 oder DORA und die Norm ISO 27001 definieren IGA als elementaren Bestanteil der Unternehmenssicherheit.
Zum anderen macht es das Wartungsende 2027 von SAP Identity Management (IdM) für Bestandskunden erforderlich, sich mit einer geeigneten Nachfolgelösung auseinanderzusetzen und die IGA-Prozesse auf den aktuellen Stand zu bringen.
In vielen Unternehmen sind Berechtigungsprozesse historisch gewachsen – und entsprechend ineffizient.
Neue Mitarbeiter warten viel zu lange auf benötigte Zugriffe
IT-Abteilungen bearbeiten manuelle Anträge mit hohem Zeitaufwand
Fachbereiche sind in Genehmigungsprozesse eingebunden, die nicht skalieren
Das Ergebnis: Hohe Prozesskosten, langsame Abläufe und unnötige Reibungsverluste im Tagesgeschäft.
Eine der größten Schwachstellen in der IT-Sicherheit ist der nachlässige Umgang mit Berechtigungen:
Mitarbeitende behalten Zugriffe, die sie längst nicht mehr benötigen
Berechtigungen werden kumuliert statt entzogen
Es fehlt eine zentrale Transparenz über kritische Zugriffe
Die Risiken: überprovisionierte Accounts, unnötige Angriffsflächen und potenzielle Compliance-Verstöße.
Mit steigenden regulatorischen Anforderungen wächst der Druck auf Unternehmen, ihre Zugriffsprozesse nicht nur sicher, sondern auch auditierbar zu gestalten:
Nachvollziehbare Vergabe von Berechtigungen
Regelmäßige Rezertifizierungen von Zugriffsrechten
Dokumentation für interne und externe Audits
Die Herausforderung: Manuelle Prozesse stoßen hier schnell an ihre Grenzen.
Aktuelle Studien machen deutlich: Das Identity & Access Management ist längst zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit geworden. Unternehmen stehen unter wachsendem Druck, in Cyber-Sicherheit zu investieren, während identitätsbasierte Risiken und Vorfälle rasant zunehmen. Gleichzeitig wird klar, dass moderne IGA-Lösungen nicht nur die Komplexität reduzieren, sondern auch einen entscheidenden Beitrag leisten, um Sicherheitsrisiken beherrschbar und Prozesse effizient zu gestalten.
Automatisierte Entzüge bei Austritt oder Rollenwechsel
Least-Privilege-Prinzip konsequent umgesetzt
Vollständige Transparenz über alle Zugriffe
Automatisierte Workflows statt manueller Anträge
Schnellere Onboarding- und Offboarding-Prozesse
Entlastung der IT-Abteilung
Reduktion ungenutzter Lizenzen
Minimierung manueller Aufwände
Vermeidung von Compliance-Strafen
Einzelanträge per E-Mail
Hoher manueller Aufwand
Fehlende Transparenz
Verzögerte Deaktivierungen
Hohe Fehleranfälligkeit
Standardisierte Self-Service-Prozesse
Vollautomatisierte Workflows
Zentrale Sicht auf alle Berechtigungen
Sofortige Entzüge
Regelbasierte, sichere Prozesse
Auf der Suche nach der passenden IGA-Lösung kann es aufgrund der Vielfalt der Anbieter und unzureichend definierter Anforderungen schwerfallen, den Durchblick zu behalten und das am besten geeignete Tool zu identifizieren. Unser Leitfaden gibt wertvolle Orientierung, wie Unternehmen dabei idealerweise vorgehen und mit welchen Schritten der Weg zum passenden IGA-System gelingt.
Unser Transformation Package for SAP IdM Replacement ermöglicht eine standardisierte Migration zur neuen Identity-Management-Lösung – von der Ist-Analyse über die Implementierung der Funktionalitäten und Systemanbindungen bis zum vollständigen Rollout. Unser toolbasiertes Vorgehen verkürzt die Projektlaufzeit, senkt die Kosten und stellt einen durchgängigen IdM-Betrieb sicher.
Was kommt nach SAP Identity Management (IdM)? Folgt man der offiziellen Empfehlung von SAP, heißt die Nachfolgelösung für das Identity & Access Management (IAM) Microsoft Entra ID. Ob dieses Tool jedoch tatsächlich die beste Option für Unternehmen mit ausgeprägter SAP-Systemlandschaft ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.
Finden Sie es heraus – mit einer strukturierten Erstberatung:
Analyse Ihrer aktuellen IAM-Landschaft
Identifikation von Einsparpotenzialen
Konkrete Handlungsempfehlungen